Oh du schöner Westerwald – Ein Loblied auf die Heimat

„Wie schön ist es, eine Heimat zu haben und eine Heimat, mit der man durch Geburt, Erinnerungen und Liebe verwachsen ist.“

Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck (1815 – 1898)

 

Ich bin Westerwälderin – mit Leib und Seele. Es gab Zeiten, da habe ich die ländliche Einöde meiner Heimat verflucht, wollte weg. Irgendwo hin, wo was los ist. Wo der Bär steppt und nicht wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen. Mittlerweile liebe ich die ländliche Einöde meiner Heimat. Ich bin gerne ein Landei. In die Stadt hat es mich noch nie gezogen.

Ein Jahr lang habe ich an der Ostsee, in Travemünde, gelebt. Es war eine schöne Zeit. Am Meer zu leben hat seinen ganz eigenen Reiz. Obwohl es an der Ostsee auch Bäume und Wälder gibt, waren es eben nicht die Bäume und Wälder meiner Heimat. In dem Jahr, fernab von ihr, habe ich diese Heimat ganz besonders zu schätzen gelernt. Ich habe gemerkt, dass meine Wurzeln ebenso stark sind wie die er alten Bäume, die ich so sehr liebe. Weiterlesen

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Eine schnelle Erfrischung: Easy Ingwer-Limonade

  „Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“ Wahre Worte, die Mr. Mark Twain da einst gesprochen hat.   Der Sommer ist nun endlich auch bei uns im Westerwald angekommen und hat seine gute Freundin, die drückende Hitze, gleich mitgebracht. Bei mir läuft der Ventilator auf Hochtouren und ich sehne mich nach einer kühlen Erfrischung. Aber irgendwie schmeckt das Wasser zu wässrig, die Limonade zu süß und der Pfefferminztee zu sehr nach Tee. Auf der Suche nach erfrischenden Rezepten bin ich auf eins für Ingwer-Limonade gestoßen. Weiterlesen

Schneewittchen im Glück: Eine Nominierung für den Liebster Award

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Ich war freudig überrascht, als mich die Tage die Nominierung für den Liebster Award ereilt hat. Naja, wenn ich ehrlich bin hab ich mich gefreut wie Bolle. Ich war so froh, dass ich am liebsten einen Kasatschok getanzt hätte – wenn ich es nur könnte. Nominiert hat mich meine liebe Bloggerkollegin Steffi Röfke, deren wundervollem Blog Berlin goes Northern England ich schon seit meinem Einstieg in die Bloggerszene folge. Sie ging von Berlin nach Nordengland und treibt jetzt in den Hügeln Yorkshires ihr Unwesen. 😉 Ihre Erlebnisse auf der Insel verpackt sie in interessante und humorvolle Berichte mit tollen Fotos. Nicht nur für Englandfans eine ganz klare Leseempfehlung. Danke für die Nominierung, liebe Steffi!

Normalerweise interviewe ich ja von Berufs wegen andere Menschen. Andersrum war es auch mal eine sehr interessante Erfahrung. Hier nun die Antworten auf die 11 Fragen, von denen es einige ganz schön in sich hatten. Weiterlesen

Die Pointe Saint-Mathieu – Hier haben Steine eine Seele

Es gibt sie wahrscheinlich überall auf der Welt. Manchmal verstecken Sie sich vor uns Menschen, manchmal wurden sie sogar von uns geschaffen: Orte mit einer Seele. Wer das Glück hatte, solch einen Ort schon einmal betreten zu haben, der weiß, was ich meine. Egal, ob es sich um eine Lichtung im Wald, ein altes Gebäude mit langer Geschichte, eine Ruine oder ein Park mitten in einer Stadt handelt – an diesen Orten spürt man irgendetwas. Man fühlt eine innere Ruhe, fühlt sich vielleicht mit dem Platz auf unerklärliche Weise verbunden, fühlt einen wohligen Schauer, der einem über den Rücken fährt. Egal wie sich das Gefühl äußert, sicher ist, dass irgendwas an diesem Ort anders ist. Ich glaube, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Seelenort hat, denn sie sind so unterschiedlich, wie wir Menschen selbst.  Weiterlesen

Der Leuchtturm und das kleine Kätzchen – der Phare du petit Minou

Viele schöne Plätze entdeckt man erst, wenn es schon fast zu spät ist. So erging es mir und meiner Familie beim vergangenen Bretagneurlaub. Es war der vorletzte Tag unseres zweiwöchigen Urlaubes im Nordwesten der Bretagne, im Finistére. Wir saßen in unserem Ferienhaus in Locmaria-Plouzané und überlegten, was wir mit dem angebrochenen aber wunderbar sonnigen Tag anfangen sollten. Weite Strecken mit dem Auto wollten wir nicht mehr zurücklegen, also richteten wir unser Augenmerk auf die nähere Umgebung. Nach einem Blick auf die Karte mit den eingezeichneten „Sehenswürdigkeiten“ rund um unser Feriendomizil stellen wir schnell fest, dass wir die alle schon erkundet hatten. Plötzlich fielen meine Augen auf einen unscheinbar eingezeichneten Leuchtturm mit dem Namen „Phare du petit Minou“, der nur ein paar Autominuten von uns entfernt sein sollte. „Leuchttürme gehen immer“, dachten wir uns und machten uns auf den Weg.

Schnell hatten wir die Schilder gefunden, die uns nach Le Petit Minou und zum gleichnamigen Leuchtturm führen würden. Auf dem Weg zum Meer nahm die – in diesem Teil der Bretagne sowieso sehr hügelige Landschaft – nahezu alpine Ausmaße an. (Ok, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber die Felswände sind ordentlich hoch.) Es ist einfach ein herrlicher Platz. Im Wasser der kleinen Bucht tummelten sich auch Anfang April schon zahlreiche Surfer, um mit ihrem Board die perfekte Welle zu erwischen. Die geschützte Bucht von Le Petit Minou gehört zu einem der Hotspots für Surfer, nicht nur aus Brest.

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Vom Parkplatz aus führt ein (anfangs recht steiler) Klippenpfad direkt zum Phare du petit Minou – dem Leuchtturm des kleinen Kätzchens. Auch wir folgten diesem Pfad und genossen den Ausblick, den man von dort aus auf die, von schroffen, hohen Klippen eingerahmte, Bucht hat. Überall sorgten die Blüten der ersten Frühlingsboten für bunte Farbkleckse auf den Felsen. Tief unter uns, am Meer, waren die Steine schwarz vor Miesmuscheln. Weiterlesen

Le Conquet – Ein altes Seeräubernest am Ende der Erde

Die salzige Luft ist erfüllt von den Rufen unzähliger Möwen. Sie alle haben sich im Hafen von Le Conquet versammelt, um den ein oder anderen Leckerbissen von den heimkehrenden Fischerbooten abzujagen. Am Hafen stehen Lieferwagen mit laufendem Motor, die Heckklappen geöffnet, damit der frische Fang möglichst schnell verladen werden kann. Jeden Tag wiederholt sich dieses Schauspiel, wenn die Fischer von Le Conquet von ihren Fanggründen heimkehren. Die Bäuche der bunten Boote gefüllt mit Krebsen und Fischen, die im Atlantik vor der bretonischen Küste leben. Nacheinander laufen die Fischer ein, begleitet von ganzen Schwärmen gieriger Möwen.

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Konk-Leon heißt die rund 2720 Einwohner zählende Stadt auf Bretonisch. Sie liegt ganz im Westen der Bretagne, im Departement Finistère, dem „Ende der Erde“. Weiterlesen

Die Glorreichen Sieben – oder auch: Meine 7 Lieblings-Reiseblogs

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Vom Fernweh geplagt und mit kalter Nase sitze ich im winterlichen Westerwald und mache eine Weltreise – online. Das funktioniert wunderbar auf einem ansprechenden Reiseblog. Die gibt es zwar mittlerweile wie Sand in der Sahara. Aber längst nicht alle schaffen es, mich auch wirklich zu fesseln.

Ok, jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Vorlieben, das ist ein alter Hut á la: Geschmäcker sind verschieden. Mir kommt es auf schöne Fotos, nützliche Informationen und unterhaltsame Artikel an. Das Blog muss mich irgendwie inspirieren, muss in mir die Lust wecken, spontan die Koffer zu packen.

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Nordirland: Auf den Spuren von Game of Thrones

Im April 2014 hatte ich das große Glück, an einer Pressereise nach Nordirland teilnehmen zu dürfen. Es war schon immer ein Traum von mir, die Grüne Insel zu besuchen und endlich wurde er wahr.

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Das Beste an der ganzen Reise war jedoch das Thema: “Game of Thrones”. Ich bin intergalaktisch großer, unfassbarer und absolut besessener Fan der TV-Serie und der Bücher. Die Vorfreude war bereits riesig und die Angst vor meinem ersten Flug alleine (Ich hatte davor für ein Feature in der WZ zwar in einem Motorsegler ein Stück des Westerwaldes überflogen, aber das war irgendwie nicht vergleichbar…) trat in den Hintergrund. Fünf Tage waren wir (eine Gruppe von Journalisten aus der ganzen Welt – von Peking bis Boston) in Nordirland unterwegs. Neben den zahlreichen Drehorten von Game of Thrones haben wir auch viele andere Plätze besucht. Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick. Die Iren, auch die im Norden der Grünen Insel, sind ein wirklich nettes Volk, die Landschaft ist atemberaubend und Belfast hat mit seinem rauen Charme mein Herz im Sturm erobert. Weiterlesen

Meine neue Kleine……

Obwohl ich mein Blog hier bei WordPress immer noch am einrichten bin (siehe vorherigen Post), möchte ich trotzdem schon etwas schreiben. Ich habe nämlich seit Kurzem Familienzuwachs: eine neue Kompaktkamera.

Eigentlich bin ich eingefleischter Digital-Spiegelreflex-Fan, aber die Dinger sind manchmal schlichtweg viel zu unhandlich. Klar, die Qualität der Fotos ist auf höchstem Niveau – sicherlich auch besser als mit der neuen Kompakten – aber man schleppt sich einfach einen Wolf mit einer DSLR nebst Wechselobjektiven und anderem Zubehör.

Ich habe lange gesucht und recherchiert, welche Kompakte es denn nun sein soll und mich letztendlich für die WB350F Samsung Smart Kamera entschieden. Mich haben gleich mehrere Gründe dazu bewogen, mir dieses Modell trotz diverser Kritiken an der Bildqualität zu kaufen. Weiterlesen